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Dialog auf Augenhöhe

Offener Brief an den H.H. Bischof von Eichstätt


Dialog auf Augenhöhe


"Wir sehen die reale Gefahr, dass wir uns in unserer Kirche so zerstreiten, dass Brücken abgebrochen und bestehende Einheit aufgegeben werden." So schrieben die Bischöfe in ihrem Brief an die Gemeinden im März 2011. Auch wir sehen diese Gefahr. Deshalb begrüßen wir den Brief der Bischöfe und den Wunsch nach einem offenen und ehrlichen Dialog. Dieser bedarf zu Recht von allen Teilnehmenden eine geistig und geistlich geprägte Offenheit. Uns ist es ist wichtig, dass dabei alle Gläubigen die Möglichkeit zur Mitsprache erhalten.


"Im Zentrum aller pastoralen Bemühungen steht die Sorge um Glaubenserneuerung und Glaubensvertiefung als eine Hilfe, dem Gott des Lebens zu begegnen. Dazu gehört eine persönlich verantwortete, in eigener Erfahrung verwurzelte Glaubensentscheidung." Ein für uns wichtiger Satz, den die deutschen Bischöfe 2000 in ihrer Arbeitshilfe Nr. 68 "Zeit zur Aussaat" festgesetzt haben. Als katholischer Kinder- und Jugendverband ist es unser Ziel, die persönliche Glaubenserfahrung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Wir ermutigen die Kinder und Jugendlichen dazu, Verantwortung für ihren Glauben zu übernehmen, damit sie schon heute Kirche vor Ort mitgestalten.


Daher ist es unerlässlich, ihnen den passenden Rahmen dafür zu bieten und den Dialog in den Gemeinden zu führen. Hier vor Ort muss ein offenes Gespräch stattfinden und gefördert werden. Dabei ist es wichtig alle Themen anzusprechen und allen die Möglichkeit zu geben, offen ihre Meinung sagen
zu können. Als Katholische Junge Gemeinde machen wir oft die Erfahrung, dass nicht der Glaube und die Botschaft Jesu Christi in Frage gestellt werden, sondern starre Strukturen und Positionen unserer Kirche für Verwirrung und Ablehnung sorgen. Wenn wir als katholische Kirche weltoffen auf Menschen zugehen wollen und die frohe Botschaft vom liebenden und vergebenden Gott verkünden, dann dürfen die innerkirchlichen Strukturen und Prozesse nicht im Widerspruch dazu stehen.


"In mancherlei Hinsicht sind Krisenzeiten besondere Gnadenzeiten. Sie lenken den Blick auf das Wesentliche. Sie rufen zur Besinnung und zu neuer Entschiedenheit, gerade auch angesichts von Mutlosigkeit und Resignation. In Krisenzeiten wächst oftmals Neues, das vorher nicht im Blick war." Wir hoffen daher, dass eben dieses Neue durch Offenheit und Nächstenliebe gefördert wird und Platz zum Wachsen bekommt. Wir fordern daher die Einrichtung neuer Gesprächsforen, besonders im Hinblick auf Kinder und Jugendliche und bieten dabei unsere kompetente Unterstützung an.
"Die Kirche hat der Jugend viel zu sagen und die Jugend hat der Kirche viel zu sagen" sagte bereits Johannes Paul II.


Der Diözesanausschuss der KjG Eichstätt im April 2011

Dialog auf Augenhöhe
Kategorie: Pressemeldungen