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Geschichte der KjG

Zur Geschichte der KjG gehören Namen und Ereignisse. Wir haben beide zu rekonstruieren versucht. Was wir herausgefunden haben ist sicher nicht vollständig und manchmal ungenau.
Wer einen Teil unserer Geschichte anders in Erinnerung hat oder ein weiteres Detail weiß, den bitten wir ganz herzlich unsere bescheidene Sammlung zu ergänzen.

1896/ 1915
Der Katholische Jungmännerverband Deutschlands und der Zentralverband der Katholischen Jungfrauenvereine Deutschlands entstanden.
Beide hatten ihre Zentrale in Düsseldorf.

1939
Beide Verbände werden durch die Geheime Staatspolizei (GESTAPO) aufgelöst.
Ihre Mitglieder arbeiteten so gut es ging und mit enormem Engagement als Pfarrjugend in den Gemeinden weiter.

1947
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend - BDKJ wurde gegründet. Ein Zusammenschluss aller damaligen katholischen Jugendverbände.
U.a. Hatten die Vertreter zweier großer Verbände wesentliche Vorarbeit geleistet und durch ihre Entscheidung den neuen “Bund“ als “Stamm-Mannesjugend“ und “Stamm-Frauenjugend“ mitzubegründen, dieses Experiment einer Föderation ermöglicht.

1952
Der “Stamm-Mannesjugend“ nimmt den Namen Katholische Jungmännergemeinschaft (KJG) an.

1954
Der “Stamm-Frauenjugend“ nennt sich fortan Katholische Frauenjugend Gemeinschaft (KFG).
Als zwei von zweiundzwanzig Gliedgemeinschaften gehörten sie als gleichberechtigte Gliedgemeinschaften zum BDKJ.

1964
An Pfingsten findet in Köln ein Deutschlandtreffen der KFG statt.
Es fanden Gottesdienste, Arbeitskreise, kulturelle Veranstaltungen und eine Bootsfahrt auf dem Rhein statt.

1966
Mit der Aktion Mosaik, einer Untersuchung der Pfarr- und Bürgergemeinde, begann die Zusammenarbeit zwischen KFG und KJG.

1968
Dem ersten gemeinsamen Deutschlandtreffen von KFG und KJG ging das erste Delegiertentreffen voran. Über 13000 Mitglieder beider Verbände waren nach Münster gekommen. Sie setzten ein verheißungsvolles Zeichen den eingeschlagenen Weg der Neuorientierung und Zusammenarbeit weiterzugehen, der durch ein gemeinsam beschlossenes Aktionsprogramm markiert wurde.

1969
Es wurde eine neue Ordnung und eine neue Satzung beschlossen.
Der Zusammenschluss der beiden Verbände KFG und KJG war damit besiegelt.

1970
Auf der Bundeskonferenz 12. - 17.06. 1970 in Altenberg wurde der neue Name „Katholische Junge Gemeinde“ beschlossen.

1972
Als Abschluss der 1970 eingeleiteten Aktion “Konfrontationen und ...“ fand in Fulda das zweite Delegiertentreffen statt. In dieser Aktion hatte sich die KjG den Bedürfnissen junger Menschen gestellt. Themen waren: Zukunftsfragen, Gottesdienst, Rauschgift, Kinderfeindlichkeit, Straffälligkeit von Jugendlichen, Behinderte in der Gesellschaft, Friede, Entwicklungshilfe und Demokratisierung.

1974
Die Bundeskonferenz spricht sich dafür aus, sich in Zukunft mehr für Kinderstufe einzusetzen. Dies war der Beginn der Aktion “Kinder, wo drückt Euch der Schuh?“, die bis 1977 läuft.

1977
Auf der bundesweiten Großveranstaltung FORUM AACHEN 77 formulierten 8000 Jugendliche über drei Tage hinweg ihre Probleme mit Schule, Betrieb und Gemeinde und formulierten ihre Veränderungsvorstellungen. Dies war der Beginn der Aktion “Nicht schweigen - handeln!“.

1979
Die Bundeskonferenz beschließt sich für einen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.

1982
Beschluss des Aktionsprogramms “Aufstehen für Abrüstung“. Widerstand gegen Nachrüstung wird als erster Schritt zur Überwindung des Abschreckungssystems in Ost und West gesehen. Anliegen dieser Aktion war es auch Unfriedenssituationen im Alltag aufzuzeigen und anzugehen.

1984
Die Deutsche Bischofskonferenz verbietet indiziert das “rote“ Songbuch 2 der KjG Bundesstelle

1986
Die Aktion “Arche Noah“ für Kinder zielt auf eine Sicherung der Zukunft für Kinder ab.
Außerdem schließt sich die KjG dem Engagement gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf an.

1988
Aus dem Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf entsteht die Aktion “Energisch werden“, bei der es um alternative Energiepolitik und die Ablehnung von Atomkraft geht.

1990
Bundestreffen der KjG “Signale 90“

1991
Die Bundeskonferenz beschließt eine Konzeption zur Ökologisierung der KjG-Arbeit. Ökologie darf nicht nur irgendein Thema sein, sondern stellt vielmehr ein durchgängiges Prinzip und damit eine andere Denkweise dar.

1992
Bundesweite Aktion “Öko-Kredit 2000“ gegen Treibhauseffekt und Ozonloch.

1995
Die Altenberger Erklärung zum Amt der Geistlichen Leitung wird auf der Bundeskonferenz der KjG verabschiedet.

1998
“Auf die Plätze Arbeit - los!“ ist eine Aktion für Jugendliche und Junge Erwachsene zum Thema Arbeit.

2001
Bundesweite Großveranstaltung der KjG “eventure 2001“ in Mannheim. Vier Tage lang leben 3600 Kinder Jugendliche und Junge Erwachsene die KjG mit regionalen Aktionen, Workshops, Konzerten und Gottesdienst. Eventure 2001 ist auch Startschuss für die Kampagne “enjoy the difference“ zum Thema Toleranz.

2002
Auf der Bundeskonferenz wird das Kinderprojekt “Schoko sucht Lade“ beschlossen, bei dem es um fair gehandelte Schokolade geht.

2003
Der “Trialog“ wird beschlossen.
Die KjG trifft sich mit muslimischen und jüdischen Jugendlichen zum Dialog.

2005
Der Weltjugendtag in Köln zieht viele tausend junge Leute an.
Zusammen mit der FIMCAP präsentiert die KjG ihr internationales Begegnungszentrum „feel the spirit“

2006-2007
Im Sommer 2006 wurde die bundesweite Mitgliederkampagne „menschkomm! KjG bewegt“ gestartet, die mit LautStark!, dem Kinder- und Jugendgipfel der KjG, am 16. September 2007 endete

2008
Das Bundestreffen „Utopia jetzt!“ der KjG findet vom 1.-4. Mai in Würzburg statt

2012
Im November 2012 wurde unter dem Motto „bin...da“ erstmals ein bundesweiter dezentraler KjG-Gottesdienst in ca. 100 Gemeinde gefeiert