Suchen & Finden

erweiterte Suche
KjG Eichstätt auf Facebook
KjG Eichstätt auf Instagram

Termine:

Keine Termine gefunden

…weitere Termine
Anmelden

Du bist hier: Vergangenes > KJG bewegt Denken und Mehr

KJG bewegt Denken und MEHR...!

Vorwort

Besser spät als nie, deswegen schreibe ich jetzt (3 Monate nach Projektstart) den Verlauf des ganzen. Jetzt im Nachhinein, am letzten Tag des Projektzeitraums bleibt zu sagen, dass man vieles besser machen könnte und wir viel für unsere Zukunft gelernt haben. Wir haben Erfahrungen gesammelt, die wir (und auch die KJGlerInnen nach uns und alle die sich für dieses Projekt interessieren) nutzen können und in unsere weitere Arbeit einbauen werden.

Es war einmal....

Versetzen wir uns um 3 Monate zurück. Es ist der 1.August 2008 und offizieller Start des Projektes 'KJG bewegt Denken und MEHR...!". Inoffiziel hat sich das Projektteam schon mal am 17.06.2008 getroffen um uns überhaupt mal klar zu werden, was wir genau vorhaben :) Es ist immer gut einen Plan zu haben, also hatten wir am Ende des Treffens ein Datum, einen zeitlichen Ablauf (aber seeeehr grob) und eine ungefähre Ahnung was wir uns von unserem Abschlusswochenende, das wir Wohlfühlwochenende genannt haben, erwarten. Der Start war also schonmal vielversprechend...

....und dann gings los....

...also fast, denn wir waren noch mitten in unserem anderen Projekt. Trotz eines anderen Hauptthemas bei der Sitzung waren wir (was bei KJGlerInnen nicht verwunderlich ist) ausgesprochen produktiv. Wir sind die Workshops des Projekttages durchgegangen, haben Aufgaben verteilt, eine To Do Liste erstellt UND einen Ort für den Tag festgelegt! Die Pfarrei 'Zum Guten Hirten' in Langwasser wurde gebucht. Die Flyer und Plakate konnten also gemacht werden....

...mit den Flyern und Plakaten....

Kreativ wie das Team nunmal ist, haben wir einen Flyer entworfen, der an Falttechnik kaum zu überbieten war. Maximale Information auf minimalem Raum und das Ganze auch noch gutaussehend? Was für eine Frage, NATÜRLICH haben wir das geschafft :) Das Plakat kam auch ziemlich gut an, allerdings haben wir vergessen die Zielgruppe draufzuschreiben... das hat anscheinend bei einigen etwas Verwirrung ausgelöst, aber schön wars trotzdem :) Nebenstehend ist nur das Plakat, aber es gibt ja auch ne Galerie in der Neugierige bald auch den Flyer finden :)

...die erste große Etappe - Der Projekttag...

Solarflugzeuge basteln
Reli-Tabu
Gottesdienst

Am 27.September war es dann schließlich soweit, um 9 Uhr traf sich das Team um die Räume zu dekorieren, die Workshops vorzubereiten und Essen und Getränke bereitzustellen. Dazu wurde auch ein Plan erstellt, bei dem jeder den genauen zeitlichen Ablauf des Projekttages und der Ort der einzelnen Workshops sehen konnte.

Gegen 14 Uhr kamen dann auch (verspätet) die ersten Kinder. Bei denen bliebs dann aber auch. Bei der TeilnehmerInnen Kalkulation haben wir uns massiv verschätzt, weswegen unsere Erwartungen auch enttäuscht wurden. Hierbei muss man sich aber vor Augen halten, dass wir zwar mit mehr gerechnet hatten, die Kinder und Jugendlichen die da waren, aber trotzdem einen schönen Tag hatten (was Jeder und Jede von ihnen tatsächlich auch zu uns gesagt hat)

Abends spielte dann die Band Colon (die aus lauter KJGlern besteht), dazu kamen dann auch noch ein paar mehr Gäste.

Das Aufräumen verlief problemlos, allerdings hätten wir vorher eine Einteilung treffen sollen, da plötzlich alle beim Grillen und der Band waren anstatt die Autos zu beladen und sauber zu machen.

Die Workshops des Tages

Im Angebot waren 6 Workshops für die Kinder, 6 für die Jugendlichen und 3 Dauerangebote. Effektiv stattgefunden haben dann weniger. Bei den Kindern gab es die Workshops 'Die Perfekte Welt' bei der sie mit Maisbausteinen ihre perfekte Welt gestalten konnten (hat viel Spaß gemacht und es ist viel entstanden, obwohl die Kids ständig Maisbausteine gegessen haben). Ebenfalls stattgefunden hat das Improtheater 'Jede Stimme zählt' bei dem die Kids über Kindermitbestimmung spielerisch informiert wurden. Und last but not least gab es noch den Workshop 'Die kleine Energieshow' von Solaris bei dem über Solarstrom aufgeklärt wurde und schließlich jeder noch ein kleines Solar-Holzflugzeug gebastelt hat. Bei den Jugendlichen gab es die Workshops 'Relitabu' bei dem Tabu allerdings mit religiösen Begriffen gespielt wurde. Ferner 'Söhne und Töchter der Erde' bei dem ein Film die berühmte Rede des Indianerhäuptlings Seattle angesehn und danach darüber diskutiert wurde (der Workshop bei dem ein Vertrag mit den 2 Politikern Thomas Schrollinger (ÖDP) und Michael Ziegler (SPD abgeschloßen wurde). Und schließlich noch 'Die Kirche der Zukunft' bei dem wir uns eine Kirche ausmalten, wie wir sie als Jugendliche gerne gestalten würden (Bei diesem Workshop wurden die Ideen von den Jugendlichen aufgeschrieben und später dem diözesanen Jugendpfarrer Martin Geistbeck vorgelegt). Ausserdem fanden noch alle drei Dauerangebote statt (Die Kirchenraumerkundung, die Meditationsecke in der Kapelle und der Sinnesparcour im Vorhof) die die TeilnehmerInnen während der Pausen wahrgenommen haben. Vielleicht hätten wir weniger Workshops anbieten sollen, da die große Zahl im Vorfeld vielleicht abschreckend war. Der Fehler lag hier ganz klar in der Kalkulation, da wir mit 80 TeilnehmerInnen gerechnet haben und nur 20 da waren. An den Dauerangeboten haben wir festgehalten und das war auch gut, da dies kleine 'Entspannungsecken' waren, die auch die Teamer in den Pausen gerne wahrgenommen haben und die sehr gut ankamen.

Das Wohlfühlwochenende

Das Wohlfühlwochenende war als Reflexion des Projektes geplant, bei der über die Ergebnisse der Politiker und des Pfarrers mit ihnen gesprochen werden sollte. Leider hatte keiner der Vertragspartner an diesem Wochenende Zeit. Allerdings hatten wir auch die Rückmeldung von ihnen, dass sie den Vertrag keineswegs aus dem Sinn hätten, bis zum 1. November aber auch keine konkreten Ergebnisse vorweisen könnten, da schlichtweg noch keine Zeit dafür war. Daher beschränkten wir uns bei dem Wochenende darauf das Projekt zu reflektieren und uns die Meinung der TeilnehmerInnen einzuholen, was wir besser machen hätten können und warum manches nicht geklappt hat.

Das Projekt in Zahlen

94 Tage (allerdings haben wir schon vor dem ersten Treffen jedEr für sich Ideen gesponnen) 5 Vorbereitungstreffen (bei denen fast immer alle anwesend waren) 6 fähige Köpfe im Projektteam 24 Anwesende am Projekttag Alter der TeilnehmerInnen von 9 bis 17 Jahren 2 Politiker 1 Jugendpfarrer 22 TeilnehmerInnen am Wohlfühlwochenende Alter der TeilnehmerInnen von 16 bis 27 alles dabei 1 Köchin die sich selbst übertroffen hat (beim Wohlfühlwochenende) 100 Plakate 1000 Flyer unzählig viel Herzblut der Projektgruppe.

Nein, im Ernst. Manchmal liefs chaotisch aber im großen und ganzen war der Ablauf methodisch gut durchorganisiert. Auf den Haufen Ideen (und die daraus resultierenden Workshops) kamen wir durch ein simples Brainstorming. Methode hatte auch die übliche Sitzungsatmosphäre (immer Knabbereien und Getränke, sowas hilft wirklich unglaublich) Zur Vorstellung der Workshops hat ein Projektteamer eine eigene Powerpoint Präsentation mit kurzen witzigen Beschreibungen erstellt, hat den Kids Spaß und sie auch neugierig gemacht. Beim Wohlfühlwochenende lief die Reflexion hauptsächlich mit Brainstorming zu einzelnen Schlagwörtern auf mehreren Plakaten ab. Die wurden danach diskutiert oder darüber philosophiert? Nunja, jetzt sind wir auf jedenfall schlauer, falls wir wieder ein ähnliches Projekt auf die Beine stellen werden.

Die Reflexionsergebnisse

Laut den TeamerInnen war die Anzahl der Treffen völlig ausreichend, manches, wie den genauen Notfallplan (falls nur sehr wenige kommen) hätten wir uns vor dem Projekttag überlegen sollen, allerdings ist uns das erst im Nachhinein aufgefallen, da wir vor dem Projekttag einfach nicht mit der geringen TeilnehmerInnenzahl gerechnet haben. Einstimmig wurde auch zurückgemeldet, dass wir an unserer Kommunikation massiv arbeiten müssen. Die GruppenleiterInnen in den Pfarreien fühlen sich durch Flyer und Plakate allein einfach nicht genug angesprochen, wir hätten also massiv in den Mitarbeiterrunden die Werbetrommel rühren sollen. Heftig diskutiert wurde auch, ob die Anzahl der Workshops abschreckend war oder nicht. Da gehen die Meinungen auch immer noch auseinander, die einen sagen, dass man den Kids und Jugendlichen eine große Auswahl bieten muss, da sie sich sonst langweilen und für jedEn was dabei sein muss, die anderen sagen, dass die Qual der Wahl abschreckend wirkt und die Kids und Jugendlichen sich bei soviel Programm überfordert fühlen.

Unsre Zukunftsvisionen

Das Projekt war für alle mal was neues und hat jeder/jedem Spaß gemacht. Allerdings sind wir momentan dabei unsere Struktur umzugestalten, damit wir näher an den Pfarreien sind und werden uns verstärkt mit unseren Mitgliedern und der Werbung von neuen Mitgliedern und Mitgliedspfarreien widmen. Es wird also erstmal kein Come in Contract Projekt der KJG Eichstätt geben. Obwohl, wer weiß was das nächste Jahr alles bringt? Vielleicht haben wir im Februar ja schon eine umwerfende Idee :)